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Aktion Bantam Mais

In Brüssel hat die EU-Kommission gerade ihre Pläne für die zukünftige Gentechnik-Politik vorgestellt. Den gentechnikkritischen Mitgliedsstaaten soll ermöglicht werden, nationale Anbau-Verbote auszusprechen. Aber die Regelungen dafür sind verkorkst und eine Umsetzung könnte noch sehr lange dauern. Das einzig klare Ziel ist es, die Anbauzulassung von neuen Gentechnik-Pflanzen zu beschleunigen. Der neue EU-Kommissar John Dalli, der jetzt allein für Gentechnikfragen zuständig ist, wird ein ganzes Feuerwerk von Neuzulassungen, auch für den Anbau, präsentieren. Aber auch die Bewegung für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft wächst.

Wir sagen: Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.


Vom 16.- 18. September 2010 findet die 6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen in Brüssel und Gent statt. Im Europäischen Parlament treffen sich Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft aus allen Mitgliedsstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie aus China, Indien, USA, Japan und Afrika.

In der Europäischen Union stehen in diesem Herbst wichtige Entscheidungen und Diskussionen über die Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft an. Nach der BASF-Kartoffel 'Amflora' sollen weitere Gentechnikpflanzen für den Anbau zugelassen werden. Die Kommission will Mitgliedsstaaten gleichzeitig die Entscheidung über den Anbau selbst überlassen. Zudem bereitet sie Regelungen vor, die nicht zugelassene GVOs in Futtermitteln erlauben würden und arbeitet an sogenannten Grenzwerten zur gentechnischen Verunreinigung von herkömmlichem Saatgut.

Die Bewegung für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft wächst, nicht nur in Europa. Am 16. September werden wir im Europäischen Parlament unsere Forderungen der Öffentlichkeit und den Institutionen in Brüssel präsentieren. Die folgenden zwei Tage werden wir uns nach Gent zurückziehen, um Erfahrungen, Ideen und Strategien auszutauschen, kommende Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsame Aktionen zu GVOs und anderen relevanten Themen vorzubereiten.

Um unsere erfolgreiche Arbeit vor Ort auch europäisch zu koordinieren, laden wir alle Organisationen, Initiativen und Institutionen, die sich für gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft einsetzen, herzlich dazu ein, sich an der diesjährigen Konferenz 'Gentechnikfreies Europa 2010' zu beteiligen.

Quelle: Gentechnikfreies Europa

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Dienstag, den 27.07.10 |

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