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Die "Jahrhundertsommer" kommen jedes Jahr

Das Trendwort "endlich Sommer" löst normalerweise positive Reaktionen aus. Das gilt auch für die Flüssigkeitszufuhr - wir brauchen im Sommer noch mehr davon. Unsere Trinkgewohnheiten spiegeln diese positiven Befindlichkeiten wieder.

Limonade am Baggersee, Bier im Garten, abends einen Gin Tonic auf dem Balkon und dann natürlich mit viel Durst in den Urlaub fahren. Auf jeden Fall haben wir immer Mineralwasser im Kühlschrank. Wir haben uns alle, auch in diesen Sommer, mit all unseren positiven Gefühlen hinein gestürzt - wie von einem Fünf-Meter-Turm im Freibad.


Aber dieses Jahr schleicht sich langsam eine Botschaft in unser Gehirn hinein. Der Klimawandel zeigt Wirkung. Bilder von knochentrockenen Feldern, Waldbränden nicht nur in Griechenland und Kalifornien, sondern auch in Brandenburg, lassen sich immer weniger verdrängen Hier in Freiburg ist der Fluss Dreisam ausgetrocknet. Wir sehen in ein leeres Flussbett, wie wir es normalerweise nur in Urlaubsregionen am Mittlermeer beobachten können. Die Böden haben Risse wie in Dürreregionen in Afrika. Wir befinden uns aber in Rheinland Pfalz.

Aber hat es dies alles nicht schon gegeben? Wir erinnern uns an den "Jahrhundertsommer 2003". Auch damals leidet die Natur. Aber hat sie sich dann nicht wieder erholt? Und wie war das mit dem Waldsterben und dem Ozonloch, lagen da die Kassandrarufe der Öko-Fundis nicht falsch? Ja, die Natur hat sich wieder erholt, da wir auch gegengesteuert haben.


Aber jetzt beschäftigen uns diese "singulären Jahrhundertereignisse" immer öfter und mit massiverer Intensität. Da Klimawandel ist statistisch belegbar. Wir wissen, dass komplexe Systeme wie das Wetter irgendwann in einen Kippeffekt hineinrutschen und dann ein Gegensteuern kaum mehr möglich ist. Daher ist Handeln jetzt und heute nötig. Allerdings ist der Mensch ein Gewohnheitstier und es gibt mächtige Interessen, die auf einen Status Quo setzen.

Bäuerinnen und Bauern brauchen jetzt Hilfe. In einigen Höfen geht das Futter aus. Das ändert aber nicht an der Situation, dass die konventionelle Landwirtschaft mit ihrem Treibhausgasausstoß auch ein Verursacher des Klimawandels ist. Die pauschalen Forderungen von Lobbyisten sind daher nicht zielführend, da diese Akteure an einer Kontinuität interessiert sind. Es braucht aber Veränderung. Es braucht Lösungen für mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Witterungsereignissen und hin zu mehr Klimaschutzstrategien. Die Landwirtschaft könnte sogar dagegen steuern, in dem sie Böden nicht mehr ausbeutet, sondern gesund hält, viel mit Humus arbeitet und aufbaut. So zieht man Kohlenstoff aus der Atmosphäre, der im Boden gespeichert wird. Das sind aktuell leider aber Wunschträume. Man könnte aber mal Anfangen und Zeichen setzen.

Was bleibt im Alltag? Wir müssen dabei in der Hitze auf Flüssigkeit achten. Dabei immer nur Wasser trinken ist langweilig. Allerdings sind Smoothies und andere Trendgetränke oft unsichtbare Zuckerbomben. Jetzt gibt es aber einen neuen Trend Fruit Infused Water steht auf dem Namensschild. Er lässt sich unglaublich einfach zubereiten, ist zudem lecker und ist gesund. Das ist doch ein toller Dreiklang. Jetzt geht es nur noch um ein Wunschkonzert mit individueller Auswahl.


Zitrone, Gurke und Minze entwickelt einen Kraftschub, puscht den Stoffwechsel und verbessert die Verdauung. Frische ist auch noch mit an Bord. Es geht aber auch exotischer. Wie wäre es beispielsweise mit Mango und Ingwer? Rosmarin und Thymian sollen muskelentspannend und -regenerierend wirken. Für das "Fruit Infused Water" mischt man einen Liter stilles Wasser mit etwa einer Handvoll von Lieblingszutat und lässt die Mischung für einige Stunden ziehen. In der Praxis heißt das: Eine Mischung aus frischem Obst und Gemüse nach Wahl wird mit Wasser aufgegossen. Dann das Früchtewasser im Kühlschrank ziehen lassen und genießen.

Georg Lutz ist Politologe und Redakteur aus Freiburg. Im Hitzesommer 2003 hat er in seinem Garten einen Feigenbaum und Zitruspflanzen gepflanzt, die prächtig gedeihen. Dafür ist eine Trauerweide verdorrt.



Dem Klimawandel wissenschaftlich auf der Spur: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ

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Freitag, den 10.08.18 |

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