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Klare Kante zeigen

Die BIOFACH und die Bio-Branche schwelgen in Erfolgszahlen. Die Besucherzahlen 2017 knackten dieses Jahr die 50.000 Besucher-Marke. Die Fachbesucher reisten dieses Mal aus 134 Ländern zum Branchentreff nach Nürnberg. 2.785 Aussteller warben für Ihre Produkte.

Auch die Dachverbände wie der Bund Ökologische Landwirtschaft steigen auf den Feiertisch: "Der Bio-Markt wächst stark und stetig. Umsatzsteigerung 2016: 9,9 Prozent." Das freut uns einerseits, denn damit ist die Grundlage für eine mögliche Veränderung der industriellen Landwirtschaft gelegt. Allerdings muss diese Hoffnung sofort wieder zurecht gestutzt werden werden, da es immer mehr klassische Anbieter gibt, die sich eine Bio-Linie zulegen, sonst sich aber gar nichts ändert.

Das ist ja kein Wunder, da die Margen bei Bio besser, als im normalen Lebensmittelhandel sind. So war auch Zabler an der BIOFACH. Nachdem die früher sehr klassisch aufgemachten Hochzeitsnudeln an Grenzen gestossen sind, haben sich die Verantwortlichen eine schicke Bio-Linie zugelegt. "Paradiso Bio" ist natürlich auch 100 Prozent vegan und kommt ohne Gentechnik aus. Nur ist hier Bio ein leerer Marketingslogan. Die grosse Verwässerung droht.

Mit den Rekorden steigen die Herausforderungen für die, die mehr als eine Wachstumsstrategie erzeugen wollen. Das sieht man auch in der Politik. Die Revision der EU-Öko-Verordnung schleppt sich voran und es droht sogar der Rückschritt im Vergleich zu den bestehenden Regelungen. So sollen Bio-Bauern verantwortlich für die Pestizid-Kontamination ihrer konventionellen Nachbarn sein und eine Weiterentwicklung der Tierhaltungsregeln, die die industrialisierte Landwirtschaft auf andere Beine stellt, sucht man vergeblich. Die Lobby der industriellen Landwirtschaft ist trotz Bio-Erfolgen unglaublich stark.


Wir geben aber nicht auf, immer wieder klare Kante zu zeigen. amorebio hat sich auch dieses Jahr wieder in das Getümmel der BIOFACH gestürzt, um Verbündete zu suchen, die eine ökologische, faire und genussreiche Esskultur voranbringen wollen. Dabei haben wir alte Mitstreiter getroffen. Als Beispiel seien hier die Verantwortlichen der Beutelsbacher Fruchtsäfte erwähnt, die zum Beispiel Säfte aus samenfesten Sorten produzieren, die auch trotz Messestress jedes Jahr richtig lecker schmecken und auch weiter in unserem Sortiment zu finden sind.


Wir haben aber auch ganz neue spannende Akteure getroffen. Wir erinnern uns sicher alle noch an die Fleisch-Kraftbrühe von Oma, die uns wenn wir schlapp waren, wieder auf die Beine gebracht hat. Die jungen Macher von BROX kochen Knochen von Weiderinden, Gemüse und Heilkräuter in Bio-Qualität mindestens 18 Stunden lang aus. Es ist, wie wenn Oma wieder am Herd steht. Wir können eine gut schmeckende, nährstoffreiche und wohltuende Brühe genießen. Solche Akteure, mit spannenden Ideen, die am Markt gut ankommen freuen uns jedes Jahr und zeigen uns, dass die Branche lebt.


Geschäftsleute führen auf der BIOFACH auch strategische Gespräche. amorebio ist seit letzten Jahr Mitglied bei Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN)´. Die Mitgliedschaft war für Online-Händler lange keine Selbstverständlichkeit. Zum Glück sind die ideologischen Debatten zwischen Online-Anbietern und stationären Läden kaum mehr präsent. Die Verantwortlichen inspirieren sich eher Gegenseitig. So war es auch auf einer Veranstaltung auf der BIOFACH, an der amorebio beteiligt war. Wir selbst haben ja auch einen lokalen Vertrieb und daher war für uns diese Debatte schon immer eher eine Scheindiskussion. Es geht nicht darum welcher Vertriebskanal der Richtige ist, sondern wichtig sind die Denke der Menschen, die Bio-Produkte verkaufen und mehr wollen als nur ein zusätzliches Regal im Supermarkt mit Bio-Produkten zu befüllen. Es geht beispielsweise um die Weiterbildung von Mitarbeiter, die mit einem Verband wie dem BNN gelebt werden kann.

In diesem Sinne ist amorebio weiter für Sie da. Dieses Jahr sind wir 15 Jahre auf dem Markt und wollen Sie weiter positiv überraschen.


Georg Lutz ist Politologe und Journalist. Dieses Jahr war er zum fünften Mal auf der BIOFACH.



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Mittwoch, den 01.03.17 |

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